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Olympia & Paralympics Rhein-Ruhr

Countdown bis zum Bürgerentscheid

90 Tage
13 Stunden
:
41 Min.
:
54 Sek.

Unsere Städte. Unsere Spiele.

Olympia und Paralympics für alle – die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele.

Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Und wir machen das beste Angebot dafür: Nordrhein-Westfalen bietet den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Laufbahn.

Wir wollen Spiele für alle, getragen von der Akzeptanz und Sportbegeisterung der Menschen. Denn diese Begeisterung trägt unsere Bewerbung und zeigt: Sport verbindet Menschen. 

Er schafft Momente, in denen wir uns wieder näherkommen – als Nachbarn, als Region, als Land. Er zeigt: Zusammen können wir Außergewöhnliches erreichen.

Deshalb setzen wir auf ein Konzept mit maximalem Weitblick: 17 Städte aus der gesamten Region und Köln als Leading City. 100 % bestehende oder temporäre Sportstätten. 14 Millionen Tickets – Rekordkulissen! Nachhaltig geplant, konsequent barrierefrei gedacht.

Für Spiele, die länger als einen Sommer bleiben. Für Spiele, bei denen die Sportler und die Zuschauer im Mittelpunkt stehen. Für unsere Städte, für unsere Region, für uns alle.

Darum gehören die Spiele zu uns

Nachhaltig geplant. Langfristig gedacht.

KölnRheinRuhr hat, was es braucht: einzigartig vielfältige und spektakuläre Sportstätten. Wir können rund 14 Millionen Tickets anbieten, ein absoluter Spitzenwert. Möglichst viele Menschen können die Olympischen und Paralympischen Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Konkrete Impulse für den Sport: Unser Bekenntnis zur Olympischen und Paralympischen Idee ist untrennbar verbunden mit unserem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen legt Nordrhein-Westfalen jetzt das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte unseres Landes auf. Ab diesem Jahr werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport.

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Bis zu 14 Millionen Tickets

Rund 14 Millionen Tickets – spektakuläre Zuschauerzahlen vor Rekordkulissen. Davon 11,4 Millionen für Olympische und 2,6 Millionen für Paralympische Spiele. So können möglichst viele Menschen die Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Das ist mehr als bei den Spielen in Los Angeles 2028.

100 % bestehende oder temporäre Sportstätten

Kompakteste Spiele: Mit dabei sind diverse Hallen und Stadien, die jetzt schon regelmäßig für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen genutzt werden.

Olympischer Geist ohne Umwege

Rund 95 % der Athletinnen und Athleten wohnen im gemeinsamen Olympischen und Paralympischen Dorf für kurze Wege und kompakte Abläufe. Das hat Paris 2024 nicht geschafft.

Kurze Wege für spektakuläre Spiele

Die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 40 km bzw. 60 Minuten Fahrtzeit. Nur zwei Sportstätten liegen außerhalb Nordrhein-Westfalens.

Die größte Bühne für alle

Alle paralympischen Sportarten finden in olympischen Sportstätten statt – ein starkes und sichtbares Zeichen für maximale Teilhabe und Integration.

Platz für 50.000 bzw. 18.000 Menschen

Spektakuläre Kulissen für Ballsport-Finals: bis zu 50.000 Zuschauende (Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf) bei den Olympische Spielen und bis zu 18.000 Zuschauende (Lanxess Arena, Köln) bei den Paralympischen Spielen.

Innovative Nachnutzung

Das temporäre Leichtathletik-Stadion und das olympische / paralympische Dorf werden nach den Spielen zum neuen Stadtquartier in Köln-Blumenberg. So entsteht sozialer Wohnraum da, wo er gebraucht wird.

Die Welt zu Gast – nur eine Zugfahrt entfernt

160 Millionen Menschen leben in einem Radius von 500 km – viele Welt-Metropolen wie London, Paris und Amsterdam sind in 3-4 Stunden per Zug erreichbar.

Spektakuläre Austragungsorte

Temporäre Sportstätten und Zieleinläufe im urbanen Raum – etwa am Kölner Dom, auf den Rheinwiesen in Düsseldorf oder an der Zeche Zollverein in Essen.

Über 700.000 m² Messefläche

Diese Flächen stehen für Sportstätten-Cluster in Düsseldorf, Essen und Dortmund sowie für das Media Hub in Köln zur Verfügung.

Die Austragungsorte im Überblick

Aachen

Der Sportpark Soers ist regelmäßig Austragungsort von Weltreiterspielen, Europameisterschaften und des CHIO. Der Tivoli ist für seine atemberaubende Stimmung bekannt.

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Bochum

Moderner Fünfkampf vor der beeindruckenden Industriekulisse in der Jahrhunderthalle und im traditionsreichen Lohrheidestadion. Fußball im Ruhrstadion, der Spielstätte des VfL Bochum.

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Dortmund

Fußball im größten Stadion Deutschlands und Handball in geschichtsträchtiger Kulisse: Der SIGNAL IDUNA PARK und die Dortmunder Westfalenhalle sind international bekannt.

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Duisburg

Der Sportpark Duisburg bietet optimale Bedingungen für die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe auf der kürzlich modernisierten Regattabahn sowie die Sportart Klettern in der Schauinsland-Reisen-Arena.

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Düsseldorf

Neben den Messehallen mit 13 Sportarten, sind die benachbarte MERKUR SPIEL-Arena und die Outdoor-Venues am Rhein die Eckpfeiler des zentralen Clusters in Düsseldorf. 

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Essen

Die Zeche Zollverein verbindet Industriekultur und Welterbe für die BMX-Wettbewerbe. Hinzu kommen ein traditionsreiches Fußballstadion sowie die Messe und die Grugahalle.

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Gelsenkirchen

Das Aquatics Hub in Gelsenkirchen wird die Bühne für alle Schwimmwettbewerbe. Die VELTINS-Arena auf Schalke wird dabei durch ein temporäres Schwimmbecken erweitert.

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Kiel/Warnemünde

Kiel und Warnemünde bieten perfekte Bedingungen für die olympischen Segel- und Surfwettbewerbe. Die finale Entscheidung über den endgültigen Austragungsort steht noch aus.

Köln

Das Athleten-Dorf und über 20 Sportarten – darunter Leichtathletik im temporären Stadion, Turnen und Para-Finals in der LANXESS arena - all das bietet die Leading City Köln

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Krefeld

Die YAYLA ARENA wird zur olympischen und paralympischen Wettkampfstätte:  Die Wettkämpfe im Taekwondo sowie im Rollstuhlrugby werden hier ausgetragen.

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Leverkusen

Nach der Fußball-WM der Frauen 2011 und der spektakulären Meisterfeier sowie dem DFL-Supercup 2024 wird die BayArena in Leverkusen Teil des Olympischen Fußballturniers.

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Markkleeberg

Der Kanupark Markkleeberg ist eine der modernsten Wildwasseranlagen in Europa und ist regelmäßig Austragungsort internationaler Wettkämpfe im Kanu-Slalom.

Mönchengladbach

Der “Hockey-Hub” Mönchengladbach wird seinem Ruf als “Home of Hockey” gerecht. Die Fans im Hockey- und Borussia-Park werden für atemberaubende Stimmung sorgen.

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Monheim am Rhein

Das Zukunftsprojekt „Skatepark am Kielsgraben“ bietet alle notwendigen Voraussetzungen für Skateboarding auf internationalem Niveau und spektakuläre Wettkämpfe.

  • Skateboarding
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Oberhausen

Die Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen bietet durch ihre Größe ideale Voraussetzungen für spannende Begegnungen in einer der olympischen Spielsportarten – dem Volleyball.

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Guidelplatz der Stadt Pulheim

Pulheim

Der private Golf Club Gut Lärchenhof bietet Bedingungen auf olympischem Spitzenniveau. Viele internationale Turniere haben hier bereits stattgefunden.

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Ein Radfahrer fährt durch ein Feld voller gelber Blumen, im Hintergrund ist unter strahlend blauem Himmel eine entfernte Industrieanlage zu sehen.

Recklinghausen/Herten

Die Halde Hoheward ist eine rekultivierte Bergehalde und Teil eines Landschaftsparks im Ruhrgebiet. Für Mountainbiker bieten sich hier anspruchsvolle Streckenverläufe.

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Wuppertal

Die Stadt der berühmten Schwebebahn ist Austragungsort von zwei olympischen Team-Sportarten: Fußball im Stadion am Zoo und Wasserball in der Wuppertaler Schwimmoper.

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Aachen
Bochum
Dortmund
Duisburg
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Düsseldorf
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Essen
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Gelsenkirchen
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Kiel/Warnemünde
Köln
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Krefeld
Leverkusen
Markkleeberg
Mönchengladbach
Monheim am Rhein
  • Skateboarding
Oberhausen
Pulheim
Recklinghausen/Herten
Wuppertal

Mehr als eine Region

Von Düsseldorf bis Dortmund, von der Leading City Köln bis ins Bergische Land: Rhein-Ruhr ist so vielfältig wie die Menschen, die hier zu Hause sind.

Entdecke, warum Olympia und Paralympics hier genau richtig sind.

Was gerade passiert

Auf der Suche nach sportlichen Highlights und aktuellen Informationen? Hier wirst du fündig:

Werbeplakat mit Sportlern und Text, der für Köln Rhein Ruhr als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele wirbt. Mit QR-Code.

Start der Kampagne für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044

19.01.2026

Politische Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet.

04.12.2025

Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr: Update zum Bewerbungskonzept vorgestellt.

02.12.2025

Luftaufnahme eines großen Sportstadions mit Leichtathletikbahn, umgeben von Parkplätzen, Grünflächen und städtischer Bebauung.

Ein Fest des Spitzensports vor über zehn Millionen Fans: Nordrhein-Westfalen steht bereit für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr

28.05.2025

Start der Kampagne für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044

Herausragende Persönlichkeiten unterstützen Bewerbung in erster Reihe / Ratsbürgerentscheide in allen beteiligten Kom-munen am 19. April 2026

Die Staatskanzlei teilt mit: 

Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen am 19. April 2026 in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Rund vier Millionen Menschen können dann über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele abstimmen, kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein. 

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Vorfeld des Ratsbürgerentscheids bestmöglich zu informieren und für die Spiele zu werben, startet am Montag, 19. Januar 2026, genau drei Monate vor den Ratsbürgerentscheiden, eine breit angelegte Kampagne. Damit wollen die 17 beteiligten Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, mit Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden für ein positives Votum bei der Abstimmung werben. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB. 

In den kommenden Monaten wird zudem ein prominent besetztes Team die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in erster Reihe unterstützen. Dazu gehören: der deutsche Para-Athlet des Jahrzehnts Markus Rehm, die Olympiasiegerin im Degenfechten und Spitzensportfunktionärin Britta Heidemann, die erfolgreichste Olympionikin Deutschlands und erfolg-reichste Dressurreiterin der Welt Isabell Werth, der Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, der Vorstandsvorsitzende der Deutz AG und Ruder-Weltmeister Sebastian Schulte sowie der ehemalige Ministerpräsident und Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück. Sie alle werden sich aktiv in die Bewerbung Nordrhein-Westfalens einbringen und mit ihrer jeweiligen Erfahrung und Expertise wichtige Impulse geben. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat gemeinsam mit dem Oberbürger-meister der Stadt Köln Torsten Burmester sowie dem Team in der Kölner Lanxess Arena die Inhalte der Kampagne vorgestellt. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen will Spiele für alle. Nordrhein-Westfalen ist bereit. Mit KölnRheinRuhr bringen wir Olympische und Paralympische Spiele zu den Menschen. Nordrhein-Westfalen macht Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen. Wir bieten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere. 

KölnRheinRuhr wird für Zuschauerrekorde sorgen – 14 Millionen Tickets werden wir anbieten können. Das ist ein absoluter Spitzenwert. Wir haben auch das kompakteste Olympia-Konzept. 95 Prozent der Athletin-nen und Athleten werden im Olympischen und Paralympischen Dorf wohnen können. Das schafft kein anderer Bewerber. Wir bieten die kompaktesten Spiele: Kein anderes Konzept sieht so kurze Wege vor. Und wir haben den nachhaltigsten Plan: 100 Prozent schon bestehende oder temporäre Sportstätten. In Nordrhein-Westfalen wird es nach den Spielen keine weißen Elefanten geben. 

Unser Bekenntnis zur Olympischen Idee ist dabei untrennbar verbunden mit unserem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen wird so viel in den Sport investiert wie nie zuvor. Wir werden ab diesem Jahr insge-samt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellen. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport. 

Die besten Köpfe unterstützen KölnRheinRuhr. Sie alle werden mit ihrer Glaubwürdigkeit und Erfahrung dazu beitragen, diese Bewerbung voran-zubringen. Nordrhein-Westfalen ist bereit. Noch nie in der olympischen Geschichte wurden so viele Menschen befragt, ob sie für die Spiele sind. Das macht unsere Bewerbung einzigartig. Die Menschen im Land haben es jetzt in der Hand. Ihr ‚Ja‘ schreibt Olympische und Paralympische Geschichte.“ 

Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Mit Köln als Lea-ding City und Kapitän eines starken Teams kann der Traum von Olympia an Rhein und Ruhr Wirklichkeit werden. Olympische und Paralympische Spiele werden den Kölnerinnen und Kölnern langfristig nutzen und nachhaltig wirken. Sie stärken Spitzen- wie auch Breitensport, fördern die Inklusion sowie das Miteinander und bringen Wachstum für die Wirtschaft und Investitionen in die Infrastruktur. Gemeinsam wollen wir die Bürgerinnen und Bürger weiter mit guten Argumenten überzeugen, da-mit Köln und Rhein-Ruhr mit einem klaren Ja die Voraussetzung für Olympische und Paralympische Spiele schaffen.“ 

Para-Leichtathlet und Goldmedaillengewinner von 2012, 2016, 2021 und 2024 Markus Rehm: „Viele Top-Athletinnen und Athleten des paralympischen Leistungssports sind in Nordrhein-Westfalen zu Hause. Die hervorragenden Strukturen und das hier gebündelte Know-how bilden den Grundstein für das überzeugende Konzept der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr. Nordrhein-Westfalen bietet alles, was Paralympische Spiele brauchen und viel wichtiger – sie wurden im Konzept von Anfang an mitgedacht. Der Standort ist ideal und ich stehe voll hinter der Bewerbung KölnRhein-Ruhr.“ 

IOC-Mitglied und Olympiasiegerin von 2008 Britta Heidemann: „Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland fände ich großartig. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Land nachhaltig von den Spielen profitieren würde – gesellschaftlich wie emotional. Als gebürtige Kölnerin begrüße ich die Bewerbung von KölnRheinRuhr ganz besonders. Ich glaube, dass das Konzept international konkurrenzfähig ist und in seiner Kompaktheit und mit der Nutzung bestehender Infrastruktur genau das vereint, was zukunftsfähige Olympische Spiele auszeichnet. Im zentra-len Olympischen Dorf können so viele Athleten gemeinsam die Spiele erleben, wie selten zuvor. Zugleich bietet KölnRheinRuhr mit rund 14 Millionen Tickets die größte Zuschauerkulisse, die es je bei Olympi-schen Spielen gegeben hat. Und dass wir im Rheinland weltoffen sind und Stimmung in die Stadien bringen können, ist schließlich weit über unsere Region hinaus bekannt.“

Dressurreiterin und erfolgreichste deutsche Olympionikin Isabell Werth: „Die Stadt Aachen steht seit Jahrzehnten für internationalen Reitsport auf höchstem Niveau. Mit dem CHIO findet hier regelmäßig ein Turnier von Weltklasse statt; nur Olympische und Paralympische Spiele würden das noch übertreffen. Das größte Sportevent im eigenen Heimatbundes-land erleben zu dürfen, wäre ist für mich von großer Bedeutung. Umso mehr überzeugt mich das vorliegende Konzept für KölnRheinRuhr, und ich freue mich darauf, dieses künftig auch regelmäßig öffentlich vertre-ten zu können. Ich bin mir sicher: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden ein klares positives Votum abgeben.“ 

Vorstandsvorsitzender der Deutz AG und ehemaliger Olympiateilnehmer von 2004 Dr. Sebastian Schulte: „Olympia hat eine enorme Strahlkraft, vereint Menschen und schafft das, was Deutschland gerade am meisten fehlt: ein gemeinsames, positives Ziel hinter der sich ganz unterschiedliche Menschen und Interessensgruppen versammeln. Nordrhein-Westfalen ist dafür an Rhein und Ruhr bestens aufgestellt – mit einem Konzept, das für Athleten und Zuschauer neue Maßstäbe setzt.“ 

Präsident des Landessportbundes NRW Stefan Klett: „Rund um die Olympiabewerbung hat der organisierte Sport für das Jahr 2026 bereits viele echte Fortschritte zu verzeichnen – das zeigt deutlich die rund eine Milliarde Euro, die Nordrhein-Westfalen jetzt in den Breitensport und die Sportvereine und in die Sanierung, Modernisierung und den Erhalt von Sportstätten und Schwimmbädern investiert. Nun geht es mit dem Kampagnenstart für KölnRheinRuhr in den kommenden drei Monaten mit oberster Priorität darum, möglichst viele der rund vier Millionen angesprochenen Wählerinnen und Wähler für die jeweiligen Bürgerentscheide zu gewinnen. Denn nur ein überzeugendes Votum der Bevölkerung in den beteiligten 17 Kommunen stärkt die NRW-Erfolgsaussichten im weiteren Bewerbungsverfahren. Dafür werden wir gemeinsam mit unseren 17.300 Sportvereinen und ihren rund 5,5 Millionen Mitgliedschaften entschlossen werben.“ 

Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW Anja Surmann: „Wir können Paralympics! Nirgendwo sonst wird der Pa-ralympische Sport in seiner Kompaktheit und Vielfalt so authentisch ge-lebt wie in Nordrhein-Westfalen. Paralympics sind auch die perfekte Bühne, um noch mehr Kindern und Erwachsenen mit einer Behinderung den Weg in den Sport zu ebnen und somit nachhaltig Inklusion und Teilhabe zu fördern.“ 

Ratsbürgerentscheide am 19. April 2026 

Am 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Kommunen über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Grundlage dafür sind sogenannte Ratsbürgerentscheide, eine Form der direkten Demokratie, bei der die Entscheidung über eine konkrete Frage vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen wird (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage, beispielsweise: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt N.N. an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“. 

Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die Abstimmungen werden ausschließlich per Brief durchgeführt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Städten mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zu-gleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. In kleineren Kommunen liegt das Abstimmungsquorum bei bis zu 20 Prozent. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend. 

Abstimmen können die Menschen aus dem teilnehmenden Gemeinden Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. 

Kampagne und Logo 

17 Städte, ein Zusammenhalt. Die Kampagne greift die gemeinsame Vi-sion auf: Jede Stadt bringt ihre eigene Geschichte, ihre Stärken und ihre Sportkultur in die Bewerbung ein. Zusammen entstehen Olympische und Paralympische Spiele, die mehr sind als nur Wettkämpfe. Der Teamgedanke verbindet alle, dafür steht auch das Kampagnenlogo: 16 bunte Strahlen vereinen sich zu einem Bild, symbolisiert als Flammen, End- und Ausgangspunkt ist die Leading City Köln. Die Bewerbung wird von 17 starken Städten getragen, die mit ihren einzigartigen Austra-gungsorten für Rekordkulissen sorgen werden: „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ 

KölnRheinRuhr – Unsere Städte. Unsere Spiele. 

Nordrhein-Westfalen bietet den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Laufbahn – mit spektakulären Zuschauerzahlen vor Rekordkulissen. Mit dem am 2. Dezember 2025 vor-gestellten Update macht Nordrhein-Westfalen Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulären Spiele. 

Nordrhein-Westfalen wird rund 14 Millionen Tickets anbieten können, ein absoluter Spitzenwert. Jede Sportart wird ein echtes Heimspiel vor Rekordkulisse haben. Die hohe Anzahl der Tickets ermöglicht zudem diese zu Preisen zu verkaufen, die für möglichst viele Menschen erschwinglich sind. Im Umkreis von 500 Kilometern rund um die Region Rhein Ruhr leben rund 160 Millionen Menschen, die in unter drei Stunden in Nordrhein-Westfalen sein können, um Olympische und Paralympische Spiele zu erleben. 

Mit dem Update bietet Nordrhein-Westfalen das kompakteste Modell mit den kürzesten Wegen. 95 Prozent der Athletinnen und Athleten werden im Olympischen und Paralympischen Dorf wohnen können. 

Nordrhein-Westfalen hat mit 100 Prozent schon bestehenden oder temporären Sportstätten den nachhaltigsten Plan. Das Olympische und Paralympische Dorf wird nach den Spielen weitergenutzt und zu einem neuen Stadtquartier entwickelt. Dank modularer Bauweise gelingt dieser Umbau schnell, ressourcenschonend und umweltfreundlich. 

In den vergangenen zehn Jahren fanden in der Region über 30 Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder Multisportevents wie die World University Games, das größte Multisport-Event der Welt im Jahr 2025, statt. Keine andere Region in Deutschland hat eine solche Erfahrung bei der Durchführung von internationalen großen Sportevents wie Nordrhein-Westfalen. Keine andere Region in Deutschland verfügt über eine solche Anzahl herausragender Sportstätten. Keine andere Region in Deutschland ist so sportbegeistert wie Nordrhein-Westfalen. Zudem denkt Nordrhein-Westfalen den Olympischen und Paralympischen Geist konsequent zusammen. Alle paralympischen Sportarten finden in den-selben Sportstätten statt wie die olympischen. 

Weitere Informationen: 

Markus Rehm 

ist einer der erfolgreichsten deutschen Para-Leichtathleten im Weitsprung und im Sprint. Er gewann zahlreiche paralympische Goldmedaillen, darunter 2012, 2016, 2021 sowie zuletzt 2024 in Paris, und hält mit über 8,72 Metern den Weltrekord in seiner Startklasse. Mit seinen sportlichen Erfolgen und seinem unbedingten Leistungswillen hat er Maßstäbe gesetzt. Markus Rehm lebt und trainiert in Leverkusen. 

Britta Heidemann 

ist eine der erfolgreichsten Degenfechterinnen der Welt. Zu ihren größten Erfolgen zählen der Olympiasieg 2008 in Peking sowie Welt- und Europameistertitel und weitere olympische Medaillen. Seit 2016 bringt die gebürtige Kölnerin ihre Erfahrung auf nationaler wie internationaler Ebene ein – unter anderem in der IOC-Athletenkommission und der IOC-Kommission für Digital Engagement und Marketing Communications sowie als Vorstandsmitglied der Olympic Refuge Foundation. Auch über den Sport hinaus wirbt und steht sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Engagement für internationale Zusammenarbeit. 

Isabell Werth 

ist die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt und Deutschlands erfolg-reichste Olympionikin. Mit dem Mannschaftssieg in Paris 2024 schraubte sie ihre Bilanz auf insgesamt acht olympische Goldmedaillen und sechs Silbermedaillen bei insgesamt sieben verschiedenen Olympischen Spielen. Sie ist eine Ausnahmepersönlichkeit des internationalen Spitzensports. Isabell Werth lebt und arbeitet in Rheinberg am Niederrhein, wo sie einen Turnier- und Ausbildungsstall betreibt. 

Christoph Kramer 

geboren 1991 in Solingen, ist Fußballspieler, TV-Experte, Podcaster und Autor. Er spielte jahrelang für den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und war von 2014 bis 2016 Nationalspieler. 2014 wurde er Weltmeister. Zuletzt hat er einen Bestsellerroman veröffentlicht und ist regelmäßig als TV-Experte bei Länderspielen und der Champions League im Einsatz. 

Dr. Sebastian Schulte 

ist seit 2022 Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG in Köln. Als Ruderer nahm er im Deutschland-8er 2004 an den Olympischen Spielen in Athen teil und wurde 2006 Weltmeister. 2007 gewann er das wohl prestige-trächtigste Ruderrennen der Welt zwischen Oxford und Cambridge. Unter Schultes Führung wandelt sich DEUTZ von einem reinen Anbieter von Dieselmotoren zu einem Systemanbieter, der Antriebs- und Energielösungen in ganz unterschiedlichen Bereichen anbietet. Als Unternehmenschef betont er kontinuierlich die Stärke des hiesigen Standorts und macht sich stark für eine Olympia-Bewerbung Deutschlands. 

Peer Steinbrück 

war von 2002 bis 2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und anschließend von 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister. Während seiner Zeit in der Politik trug er Verantwortung für die staatliche Förderung von Olympia-Bewerbungen wie Rhein-Ruhr 2012 und für die Finanzierung des Spitzensports. Er steht für politische Erfahrung, wirtschaftliche Kompetenz und eine klare Haltung. 

Die Austragungsorte im Überblick: 

  • Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport 

  • Bochum – Fußball, Moderner Fünfkampf 

  • Dortmund – Fußball, Handball 

  • Duisburg – Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern | Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern -

  • Düsseldorf – 3x3 Basketball, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Handball, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball | Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boc-cia, Para Judo, Para Taekwondo, Para Tischtennis, Para Triathlon Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten 

  • Essen – Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX Free-style & Racing), Schießen | Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball 

  • Gelsenkirchen – Schwimmsport | Para Schwimmen 

  • Krefeld – Rollstuhlrugby, Taekwondo 

  • Kiel/Warnemünde – Segeln 

  • Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball 

  • Leverkusen – Fußball 

  • Markkleeberg (Sachsen) – Kanu-Slalom 

  • Mönchengladbach – Hockey 

  • Monheim am Rhein – Skateboarding 

  • Oberhausen – Volleyball 

  • Pulheim – Golf 

  • Recklinghausen / Herten– Radsport (Mountainbike) 

  • Wuppertal – Fußball, Wasserball 

Politische Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet

Am Donnerstag (4. Dezember 2025) haben Bundeskanzler Friedrich Merz, DOSB-Präsident Thomas Weikert, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Markus Söder, der Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Kai Wegner, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher und der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Torsten Burmester im Bundeskanzleramt eine politische Vereinbarung zur deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet.

Mit der Vereinbarung bekräftigen die Partner sowohl das gemeinschaftliche Handeln für eine deutsche Bewerbung als auch den Bewerbungsprozess des DOSB. Die Spiele sind unabhängig vom Austragungsort ein nationales Gemeinschaftsprojekt. Sie bewegen: weltweit, national und regional. Sie begeistern, sie bringen zusammen, schaffen Verbindungen. Sie ermutigen und richten den Blick nach vorn. Sie sind das wichtigste sportpolitische Ziel der Bundesrepublik Deutschland.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Deutschland ist im Olympia-Fieber. Moderne, nachhaltige Spiele gelingen aber nur mit der Zustimmung der Menschen. Dafür werben wir mit unserem Konzept für nachhaltige, kompakte und weltoffene Olympische und Paralympische Spiele vor Rekordkulissen. Wir wollen den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für die größten Momente in ihrer sportlichen Karriere bereiten – getragen von der breiten Akzeptanz und Sportbegeisterung der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele für alle. Dabei stehen wir für einen fairen Wettbewerb und sind überzeugt: Die beste Bewerbung kommt aus Nordrhein-Westfalen.“

Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln: „Heute geht ein starkes Signal von Berlin aus an das IOC. Der politische Schulterschluss zwischen Bund, Ländern, DOSB und den vier Bewerbern unterstreicht gleich zwei sportliche Gedanken. Erstens, dass man nur als Mannschaft erfolgreich sein kann und zweitens, dass der Wettkampf die individuellen Leistungen steigert. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Köln an der Spitze der Rhein-Ruhr-Bewerbung mit unseren 17 Kommunen und 14 Millionen möglichen Tickets am Ende die attraktivste Bewerbung sein werden.“

Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr: Update zum Bewerbungskonzept vorgestellt

Landesregierung, Vertreter der Kommunen, Landessportbund NRW und Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW nehmen gemeinsam Update des Bewerbungskonzepts vor / Köln als Leading City festgelegt / Ministerpräsident Wüst: Wir bereiten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment.

Eine vielfältige Gruppe von Menschen und Politikern, darunter auch Rollstuhlfahrer, posiert mit Sportgeräten auf einer Indoor-Laufbahn.

Die Region Rhein-Ruhr geht einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele für 2036, 2040 und 2044. Gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Kommunen, dem Präsidenten des Landessportbundes NRW, der Vorstandsvorsitzenden des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW, Olympia-Teilnehmerin Sarah Voss und Paralympics-Teilnehmerin Lisa Bergenthal stellte Ministerpräsident Hendrik Wüst in Düsseldorf ein Update des Bewerbungskonzepts vor. Nach Beratungen mit den Sportfachverbänden und Athletinnen und Athleten wurde das Sportstättenkonzept n so angepasst, dass jede Sportart die bestmöglichen Bedingungen und Sportanlagen vorfindet. Diese sind auf international höchstem Niveau erprobt, garantieren kurze Wege für die Sportlerinnen und Sportler und die Zuschauerinnen und Zuschauer und ermöglichen Wettkämpfe vor Rekordkulissen.

Köln wird Leading City der Bewerbung und zugleich Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie für ein zukunftsweisendes, temporäres Leichtathletikstadion. Dorf und Stadion sind von vornherein so geplant, dass sie nach den Spielen in ein nachhaltig genutztes Stadtquartier mit Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Gewerbe umgewandelt werden können.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Wir haben die letzten Wochen dazu genutzt, um zuzuhören. Wir haben mit Athletinnen und Experten gesprochen und weiter an dem Konzept gearbeitet. Durch konsequente Entscheidungen im Sinne kompakter Spiele können wir nun ein starkes Bewerbungs-Update vorlegen. Damit machen wir dem DOSB und Deutschland ein international wettbewerbsfähiges Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele.

Unser Olympia- und Paralympics-Konzept ist ein Konzept für die Sportlerinnen und Sportler – und für die Zuschauer. Mit mehr als 14 Millionen Tickets können so viele Menschen dabei sein wie nie zuvor. Gemeinsam werden wir die größte Bühne für die größten Momente der Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt schaffen.

Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führen wir deshalb in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Niemand bezieht mehr Städte ein. Niemand bezieht mehr Menschen ein. Keine andere Bewerbung – national wie international – wird sich auf so eine breite demokratische Legitimation stützen können wie unsere. Das stärkste Angebot für Spiele in Deutschland kommt aus Nordrhein-Westfalen."

Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Köln ist bereit, gemeinsam mit den 16 anderen Städten die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr zu holen. Mit Köln als Leading City bekommt die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr internationale Strahlkraft. Gemeinsam mit allen Kommunen wollen wir für nachhaltige, integrative und stimmungsvolle Spiele sorgen. Die Kölnerinnen und Kölner stehen dabei mit ihrer Herzlichkeit und Offenheit für den olympischen Gedanken und das Fairplay. Die Entscheidung für Köln als Leading City ist ein starkes Zeichen und ich bin mir sicher, dass Nordrhein-Westfalen so die beste Bühne für das größte Sportereignis der Welt bieten wird.“

Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller: „Wir haben heute unsere gemeinsame Olympia-Bewerbung weiterentwickelt. Einmal mehr wurde deutlich: Nordrhein-Westfalen ist Sport-Land. Unsere Arenen und Stadien bieten die höchsten Zuschauerkapazitäten und können verschiedenste Sportarten vor großer Kulisse präsentieren. Mit einem Einzugsgebiet von rund 220 Millionen Menschen in einem Radius von rund 600 Kilometern ist Nordrhein-Westfalen ein hochattraktiver Standort - auch für internationale Gäste. Wir sind bereit für Olympische und Paralympische Spiele.“

Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen: „Gemeinsam werben wir für ein 'Ja' der Bürgerinnen und Bürger für Olympische und Paralympische Spiele. Auch bei uns sind die Einwohnerinnen und Einwohner gefragt, ob die Spiele an Rhein und Ruhr stattfinden sollen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Sportbegeisterung auch bei uns für ein positives Votum sorgen wird. Wir gehen als Region mit einem guten Konzept in die Bewerbung und mit Sportstätten, die große Wettkämpfe austragen können und viel Platz für Zuschauerinnen und Zuschauer bieten. Wir sind bereit!“

Präsident des Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB) Stefan Klett: „Der Entscheid für die Leading City Köln ist eine konsequente Fortschreibung unseres Konzeptes. Es ist kompakter als Paris und bekommt jetzt noch einen Namen, der das national und international verdeutlicht. Köln ist national und international bekannt und war deswegen auch bislang Teil des Konzeptes. Das enge Zusammenspiel von Köln mit 16 weiteren Städten an Rhein und Ruhr bleibt unsere Stärke. 50 von 54 Sportarten können in einem Radius von 40 km ausgetragen werden mit einer Rekordkulisse von 14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Wir starten jetzt in die nächste Phase der Bewerbung mit Blick auf die Bürgerentscheide in 17 Städten am 19. April 2026.“

Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) Anja Surmann: „Köln als Leading City, das passt auch zu den Paralympics. Die Domstadt steht für ein Miteinander, das Grenzen überwindet. Hier, wo Geschichte auf Vielfalt trifft, hat sich ein Zentrum entwickelt, das den paralympischen Sport mit besonderer Leidenschaft und Top-Rahmenbedingungen für unsere Para Sportlerinnen und Para Sportler fördert. Wir sind bereit für den nächsten großen Schritt.“

Olympiasiegerin und ehemalige Kunstturnerin Sarah Voss: „Olympische Spiele sind das größte, was der internationale Sport zu bieten hat. Sie eines Tages an Rhein und Ruhr erleben zu dürfen – wenn auch in einer anderen Rolle als bei meinen vergangenen zwei Teilnahmen als Athletin – wäre ein absoluter Traum, der in Erfüllung ginge. Die Lanxess Arena bietet mit einer Kapazität von 18.500 Plätzen eine riesige Bühne für die Turnsportarten und so wie ich die Kölnerinnen und Kölner kenne, würde unser Publikum die Halle jeden Tag in eine große Party verwandeln. Ich bin überzeugt: Nordrhein-Westfalen ist schon jetzt genau der richtige Ort für Olympische und Paralympische Spiele – und 2036 erst recht.“

Rollstuhlbasketballerin, Teilnehmerin der Paralympischen Spiele 2020 und 2024 und Goldmedaillengewinnerin der FISU World University Games 2025 Lisa Bergenthal: „Nordrhein-Westfalen hat schon oft bewiesen, dass es Sportevents in ganz großem Stil meistern kann. Das zeigte sich zuletzt bei den FISU World University Games, dem größten Multisportevent in diesem Sommer, die sowohl atmosphärisch als auch organisatorisch herausragend waren. Meine Erinnerungen an unseren Goldmedaillengewinn in der Bochumer Jahrhunderthalle sind noch immer ganz frisch und das Event gehört zu den unvergesslichen Höhepunkten meiner bisherigen Karriere. Die Atmosphäre und die Begeisterung für unseren Sport vor Ort waren überwältigend - das Publikum hat uns im Finale bis zum Ende der Overtime getragen. Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt, wie sportbegeistert und bereit das Ruhrgebiet und die gesamte Region für mehr sind, nämlich Olympische und Paralympische Spiele. Die Athletinnen und Athleten könnten sich dabei ganz besonders auf das enthusiastische Publikum, vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in der ganzen Region, freuen.“

Ein Fest des Spitzensports vor über zehn Millionen Fans: Nordrhein-Westfalen steht bereit für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr

Ministerpräsident Wüst: Nordrhein-Westfalen und die Region Rhein-Ruhr sind der richtige Platz für die Olympischen und Paralympischen Spiele Die Staatskanzlei teilt mit:

Nordrhein-Westfalen ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele. Am Mittwoch, 28. Mai 2025, hat Ministerpräsident Wüst gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Städte das Konzept für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgestellt. Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Fachleuten und Athletinnen und Athleten entstanden und wird bis Ende Mai offiziell eingereicht. Viele Städte der Region haben bereits Ratsbeschlüsse zur Unterstützung der Bewerbung gefasst – unter dem Vorbehalt der Finanzierung und Bürgerbeteiligung.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen ist bereit für die Spiele an Rhein und Ruhr. Bei uns stehen die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt. Für sie und mit den Menschen in unserem Land wollen wir ein großes Fest feiern. Mit bisher nicht erreichten Zuschauerzahlen, spektakulären Sportstätten, getragen von einer sportbegeisterten Bevölkerung. Es ist außergewöhnlich, dass bei Olympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen insgesamt rund zehn Millionen Tickets für die Wettkämpfe angeboten werden können. Die Spiele fänden vor mehr Zuschauern statt als jemals zuvor in der Geschichte der Spiele. Wir verfügen schon heute über einzigartige Sportstätten mit Rekordkulissen. Unser Konzept ist nachhaltig, weil rund 95 Prozent der notwendigen Sportstätten bei uns bereits bestehen oder nur temporär ertüchtigt oder errichtet werden müssten. Die Sportbegeisterung in unserem Land hat schon heute Olympia-Niveau. Woche für Woche strömen Fan-Massen in die Stadien und Hallen unseres Landes. Sportgroßveranstaltungen sind in Nordrhein-Westfalen an der Tagesordnung – top organisiert und mit Zuschauerrekorden. Für diese Bewerbung gibt es einen großen politischen Konsens in unserem Land und eine hohe Akzeptanz in der Region. Nordrhein-Westfalen und die Region Rhein-Ruhr sind der richtige Platz für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Unser Bekenntnis zu Olympia ist dabei fest verbunden mit unserem Bekenntnis zum Breitensport, den wir dauerhaft noch stärker fördern werden.“

Sportstättenkonzept: Spektakuläre Wettkampfstätten vor Rekordkulisse

Mit spektakulären Sportstätten bringt Nordrhein-Westfalen den Olympischen Geist eindrucksvoll zu den Menschen. So würden die Schwimmwettbewerbe vor 60.000 Zuschauern in der Arena Gelsenkirchen stattfinden – noch nie zuvor in der Olympischen Geschichte wurde diese Disziplin vor mehr Menschen gezeigt. Die Finals im Handball, Basketball und Volleyball würden vor einer Rekordkulisse in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf ausgerichtet. Die Reitsportanlage auf der Aachener Soers zählt bereits jetzt zu den renommiertesten Sportstätten, die der internationale Reitsport zu bieten hat. Auch der Parasport würde eine einzigartige und atemberaubende Kulisse erleben, mit Finals verschiedener Disziplinen vor 18.000 Menschen in der Lanxess Arena in Köln und Blindenfußball auf den Düsseldorfer Rheinwiesen. So sportbegeistert die Menschen in Nordrhein-Westfalen sind, so nachhaltig sind die Sportstätten im Land. Rund 95 Prozent der für die Olympischen und Paralympischen Spiele notwendigen Sportstätten würden bestehende oder temporär ertüchtigte oder errichtete Sportstätten sein.

Innovatives Leichtathletikstadion sowie Olympisches und Paralympisches Dorf

Für die Leichtathletik-Wettkämpfe soll ein temporäres Stadion mit angrenzendem Olympischen und Paralympischen Dorf entstehen, das anschließend in ein Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur umfunktioniert werden soll. Für diesen zentralen und nachhaltigen Ort kommen mit Köln und Essen sogar zwei Städte in Nordrhein-Westfalen in Frage. Ebenfalls besonders: 90 Prozent der Athletinnen und Athleten können ihre Wettkampfstätten vom Olympischen und Paralympischen Dorf in rund einer Stunde erreichen.

Sportland Nummer 1: Region Rhein-Ruhr mit Leidenschaft und Erfahrung

Nordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1: Knapp 12 Millionen Menschen treiben in Nordrhein-Westfalen regelmäßig Sport – mehr als in jedem anderen Bundesland in Deutschland. Rund 500.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Sport. Der Landessportbund NRW verfügt durch seine 130 Mitgliedorganisationen und 17.450 Sportvereine über mehr als fünf Millionen Mitglieder. Nordrhein-Westfalen ist außerdem regelmäßig Gastgeber von internationalen Sportgroßevents – in wenigen Wochen finden hier mit den FISU World University Games die „Olympischen Spiele“ der Studierenden statt. Sie sind das drittgrößte Multisportevent der Welt – nach den Olympischen und Paralympischen Spielen. 42 Bundesligavereine in den Profiligen sind in Nordrhein-Westfalen zuhause. Die dazugehörige Fankultur hat starke Wurzeln und schließt Menschen aus aller Welt ein. Jahr für Jahr machen sie nationale oder internationale Sportgroßereignisse zu besonderen Highlights. Diese Begeisterung der Menschen soll auch auf die Olympischen und Paralympischen Spiele übertragen werden. Eine verbindliche Bürgerbeteiligung ist deshalb zentraler Punkt der Bewerbung der Region Rhein/Ruhr.

Hintergrund

Die Landesregierung unterstützt die Vision Olympischer und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr seit Beginn der Planungen. Mit dem Beitritt zum Memorandum of Understanding des DOSB am 28. November 2023 hat Nordrhein-Westfalen seine Bereitschaft zur Austragung bekräftigt. Auch der Landtag hat sich 2019 und 2024 fraktionsübergreifend für eine Bewerbung ausgesprochen. In einem Kabinettbeschluss am Dienstag, 20. Mai 2025, hat die Landesregierung ihre Unterstützung für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr noch einmal bekräftigt. Damit setzt die Landesregierung ein klares Zeichen für die Fortführung und Konkretisierung der gemeinsamen Bewerbung.

Die Entscheidung, mit welchem Konzept der DOSB sich um eine Ausrichtung der Spiele in Deutschland beim IOC bewerben möchte, erfolgt im September 2026 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB.

Termine

Alle wichtigen Termine zur Olympiabewerbung – von Infoveranstaltungen und Sportevents bis zum Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026. So bleibst du informiert und verpasst nichts.

19.01.2026

Kampagnenstart KölnRheinRuhr

Drei Monate bis zum Ratsbürgerentscheid

24.01.2026

ISTAF Indoor Leichtathletikmeeting in Düsseldorf

mit internationalen Leichtathletik-Stars, der Weltelite im Para-Sprint und BEHIND.D-Business-Talk zur Bewerbung

06.02.2026

Olympische Winterspiele Mailand/Cortina 2026

24.02.2026

Yonex German Open 2026 in Mülheim a.d.R.

Internationales Top-Event des Badminton-Weltverbandes

27.02.2026

Deutsche Hallenmeisterschaften Leichtathletik in Dortmund

06.03.2026

Paralympische Winterspiele Mailand/Cortina 2026

11.03.2026

Landessportfest "Jugend trainiert für Olympia & Paralympics" in Essen

11.08.2026

Reit-Weltmeisterschaften 2026 in Aachen

mit der Weltelite des Pferdesports in sechs Disziplinen und hochkarätigem Rahmenprogramm

13.08.2026

Flag Football-Weltmeisterschaften 2026 in Düsseldorf

auf dem Weg der Sportart zum olympischen Debüt in Los Angeles im Sommer 2028

Fragen und Antworten

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