Olympia & Paralympics Rhein-Ruhr
Unsere Städte. Unsere Spiele.
Olympia und Paralympics für alle – die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele.
Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Und wir machen das beste Angebot dafür: Nordrhein-Westfalen bietet den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Laufbahn.
Wir wollen Spiele für alle, getragen von der Akzeptanz und Sportbegeisterung der Menschen. Denn diese Begeisterung trägt unsere Bewerbung und zeigt: Sport verbindet Menschen.
Er schafft Momente, in denen wir uns wieder näherkommen – als Nachbarn, als Region, als Land. Er zeigt: Zusammen können wir Außergewöhnliches erreichen.
Deshalb setzen wir auf ein Konzept mit maximalem Weitblick: 17 Städte aus der gesamten Region und Köln als Leading City. 100 % bestehende oder temporäre Sportstätten. 14 Millionen Tickets – Rekordkulissen! Nachhaltig geplant, konsequent barrierefrei gedacht.
Für Spiele, die länger als einen Sommer bleiben. Für Spiele, bei denen die Sportlerinnen und Sportler und die Zuschauerinnen und Zuschauer im Mittelpunkt stehen. Für unsere Städte, für unsere Region, für uns alle.
Darum gehören die Spiele zu uns
Nachhaltig geplant. Langfristig gedacht.
KölnRheinRuhr hat, was es braucht: einzigartig vielfältige und spektakuläre Sportstätten. Wir können rund 14 Millionen Tickets anbieten, ein absoluter Spitzenwert. Möglichst viele Menschen können die Olympischen und Paralympischen Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Konkrete Impulse für den Sport: Unser Bekenntnis zur Olympischen und Paralympischen Idee ist untrennbar verbunden mit unserem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen legt Nordrhein-Westfalen jetzt das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte unseres Landes auf. Ab diesem Jahr werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport.
Mehr erfahrenBis zu 14 Millionen Tickets
Rund 14 Millionen Tickets – spektakuläre Zuschauerzahlen vor Rekordkulissen. Davon 11,4 Millionen für Olympische und 2,6 Millionen für Paralympische Spiele. So können möglichst viele Menschen die Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Das ist mehr als bei den Spielen in Los Angeles 2028.
100 % bestehende oder temporäre Sportstätten
Kompakteste Spiele: Mit dabei sind diverse Hallen und Stadien, die jetzt schon regelmäßig für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen genutzt werden.
Olympischer Geist ohne Umwege
Rund 95 % der Athletinnen und Athleten wohnen im gemeinsamen Olympischen und Paralympischen Dorf für kurze Wege und kompakte Abläufe. Das hat Paris 2024 nicht geschafft.
Kurze Wege für spektakuläre Spiele
Die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 40 km bzw. 60 Minuten Fahrtzeit. Nur zwei Sportstätten liegen außerhalb Nordrhein-Westfalens.
Die größte Bühne für alle
Alle paralympischen Sportarten finden in olympischen Sportstätten statt – ein starkes und sichtbares Zeichen für maximale Teilhabe und Integration.
Platz für 50.000 bzw. 18.000 Menschen
Spektakuläre Kulissen für Ballsport-Finals: bis zu 50.000 Zuschauende (Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf) bei den Olympische Spielen und bis zu 18.000 Zuschauende (Lanxess Arena, Köln) bei den Paralympischen Spielen.
Innovative Nachnutzung
Das temporäre Leichtathletik-Stadion und das olympische / paralympische Dorf werden nach den Spielen zum neuen Stadtquartier in Köln-Blumenberg. So entsteht sozialer Wohnraum da, wo er gebraucht wird.
Die Welt zu Gast – nur eine Zugfahrt entfernt
160 Millionen Menschen leben in einem Radius von 500 km – viele Welt-Metropolen wie London, Paris und Amsterdam sind in 3-4 Stunden per Zug erreichbar.
Spektakuläre Austragungsorte
Temporäre Sportstätten und Zieleinläufe im urbanen Raum – etwa am Kölner Dom, auf den Rheinwiesen in Düsseldorf oder an der Zeche Zollverein in Essen.
Über 700.000 m² Messefläche
Diese Flächen stehen für Sportstätten-Cluster in Düsseldorf, Essen und Dortmund sowie für das Media Hub in Köln zur Verfügung.
Aachen
Der Sportpark Soers ist regelmäßig Austragungsort von Weltreiterspielen, Europameisterschaften und des CHIO. Der Tivoli ist für seine atemberaubende Stimmung bekannt.
Bochum
Moderner Fünfkampf vor der beeindruckenden Industriekulisse in der Jahrhunderthalle und im traditionsreichen Lohrheidestadion. Fußball im Ruhrstadion, der Spielstätte des VfL Bochum.
Dortmund
Fußball im größten Stadion Deutschlands und Handball in geschichtsträchtiger Kulisse: Der SIGNAL IDUNA PARK und die Dortmunder Westfalenhalle sind international bekannt.
Duisburg
Der Sportpark Duisburg bietet optimale Bedingungen für die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe auf der kürzlich modernisierten Regattabahn sowie die Sportart Klettern in der Schauinsland-Reisen-Arena.
Düsseldorf
Neben den Messehallen mit 13 Sportarten, sind die benachbarte MERKUR SPIEL-Arena und die Outdoor-Venues am Rhein die Eckpfeiler des zentralen Clusters in Düsseldorf.
-
-
-
-
-
- +16
Essen
Die Zeche Zollverein verbindet Industriekultur und Welterbe für die BMX-Wettbewerbe. Hinzu kommen ein traditionsreiches Fußballstadion sowie die Messe und die Grugahalle.
-
-
-
-
-
- +3
Gelsenkirchen
Das Aquatics Hub in Gelsenkirchen wird die Bühne für alle Schwimmwettbewerbe. Die VELTINS-Arena auf Schalke wird dabei durch ein temporäres Schwimmbecken erweitert.
Kiel/Warnemünde
Kiel und Warnemünde bieten perfekte Bedingungen für die olympischen Segel- und Surfwettbewerbe. Die finale Entscheidung über den endgültigen Austragungsort steht noch aus.
Köln
Das Athleten-Dorf und über 20 Sportarten – darunter Leichtathletik im temporären Stadion, Turnen und Para-Finals in der LANXESS arena - all das bietet die Leading City Köln
-
-
-
-
-
- +12
Krefeld
Die YAYLA ARENA wird zur olympischen und paralympischen Wettkampfstätte: Die Wettkämpfe im Taekwondo sowie im Rollstuhlrugby werden hier ausgetragen.
Leverkusen
Nach der Fußball-WM der Frauen 2011 und der spektakulären Meisterfeier sowie dem DFL-Supercup 2024 wird die BayArena in Leverkusen Teil des Olympischen Fußballturniers.
Markkleeberg
Der Kanupark Markkleeberg ist eine der modernsten Wildwasseranlagen in Europa und ist regelmäßig Austragungsort internationaler Wettkämpfe im Kanu-Slalom.
Mönchengladbach
Der “Hockey-Hub” Mönchengladbach wird seinem Ruf als “Home of Hockey” gerecht. Die Fans im Hockey- und Borussia-Park werden für atemberaubende Stimmung sorgen.
Monheim am Rhein
Das Zukunftsprojekt „Skatepark am Kielsgraben“ bietet alle notwendigen Voraussetzungen für Skateboarding auf internationalem Niveau und spektakuläre Wettkämpfe.
Oberhausen
Die Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen bietet durch ihre Größe ideale Voraussetzungen für spannende Begegnungen in einer der olympischen Spielsportarten – dem Volleyball.
Pulheim
Der private Golf Club Gut Lärchenhof bietet Bedingungen auf olympischem Spitzenniveau. Viele internationale Turniere haben hier bereits stattgefunden.
Recklinghausen/Herten
Die Halde Hoheward ist eine rekultivierte Bergehalde und Teil eines Landschaftsparks im Ruhrgebiet. Für Mountainbiker bieten sich hier anspruchsvolle Streckenverläufe.
Wuppertal
Die Stadt der berühmten Schwebebahn ist Austragungsort von zwei olympischen Team-Sportarten: Fußball im Stadion am Zoo und Wasserball in der Wuppertaler Schwimmoper.
-
-
- +3
-
-
- +19
-
-
- +6
-
-
- +3
-
-
- +15
Mehr als eine Region
Von Düsseldorf bis Dortmund, von der Leading City Köln bis ins Bergische Land: Rhein-Ruhr ist so vielfältig wie die Menschen, die hier zu Hause sind.
Entdecke, warum Olympia und Paralympics hier genau richtig sind.
Fragen und Antworten
Die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr vereint ideale Voraussetzungen: Sie bieten den den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere – mit einer hohen Dichte an spektakulären Sportstätten, einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer sportbegeisterten Bevölkerung. Die Bewerbung soll den Zusammenhalt stärken und langfristige Impulse für Sport, Stadtentwicklung und Inklusion setzen. Nordrhein-Westfalen macht Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele.
Die Spiele können ein positives Zeichen für internationalen Zusammenhalt, Frieden und Inklusion setzen. Sie bieten die Chance, gesellschaftliche Themen wie Barrierefreiheit, Klimaschutz und Teilhabe sichtbar zu machen und zu fördern. Es gilt die Chance zu nutzen und die Olympischen und Paralympischen Spiele in ein demokratisches Land wie Deutschland zu holen.
Die DOSB-Mitgliederversammlung entscheidet am 26.09.2026, ob KölnRheinRuhr als deutscher Kandidat ins Rennen geht. Die finale Entscheidung trifft das Internationale Olympische Komitee (IOC) in einem mehrstufigen Dialogprozess. Wann die Spiele 2036, 2040 und 2044 vergeben werden, steht derzeit noch nicht fest.
Das IOC entscheidet nicht mehr nach einem festen Zeitplan, wann und wo zukünftige Spiele stattfinden. Indem Deutschland sich für mehrere Jahre bewirbt, erhöht es die Chancen, bei einer Vergabe berücksichtigt zu werden – unabhängig davon, ob die Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach Europa kommen.
Die Bewerbung über drei mögliche Austragungsjahre zeigt, dass Deutschland langfristig und strategisch plant. Es signalisiert dem IOC, dass das Land bereit ist, sich den Herausforderungen der Ausrichtung zu stellen – wann immer die Gelegenheit kommt.
Auch ohne Zuschlag bleiben viele Impulse erhalten – z. B. für Stadtentwicklung, Sportförderung und Inklusion. Die Bewerbung allein ist schon ein Motor für positive Veränderung, unabhängig vom Ausgang.
Alle vier Konzepte (Berlin, Hamburg, München und KölnRheinRuhr) haben das Potenzial für eine erfolgreiche Bewerbung beim IOC. Sollte es nicht Rhein-Ruhr sein, dann wird sich NRW voll und ganz hinter die Entscheidung des deutschen Sports unter dem Dach des DOSB und hinter die deutsche Bewerbung stellen.
Starke politische Unterstützung: Die Landesregierungen und der Landtag stehen geschlossen hinter der Bewerbung. Die breite politische Rückendeckung verleiht der Bewerbung eine neue Dynamik und Glaubwürdigkeit.
Bestehende Infrastruktur: 100 % der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder temporär geplant. Das reduziert Kosten und erhöht die Nachhaltigkeit der Bewerbung.
Innovative und nachhaltige Konzepte: Die Bewerbung setzt auf spektakuläre Sportstätten wie den Aquatics Dome auf Schalke und verfolgt nachhaltige Stadtentwicklung, etwa durch die Umwandlung des Leichtathletikstadions und des Olympischen Dorfes in einen neuen Stadtteil. Nordrhein-Westfalen bietet die größte Bühne für den größten Moment.
Breite gesellschaftliche Beteiligung: Die Ratsbürgerentscheide und Beteiligungsverfahren stärken die demokratische Legitimation und Akzeptanz der Bewerbung in der Bevölkerung.
Finanzierungskonzept: Die Bewerbung betont, dass die Spiele durch Ticketverkäufe, IOC-Zuschüsse und Vermarktung finanziert werden sollen. Steuern werden lediglich für ohnehin geplante Verbesserungen der Infrastruktur (ÖPNV etc.) aufgewandt.
Impulse für den Breiten- und Leistungssport: Schon jetzt zeigt die Bewerbung positive Effekte, etwa durch neue Förderprogramme für Sportstätten und bessere Bedingungen für Trainer im Leistungssport.
Die Bewerbung setzt auf Bürgerbeteiligung – durch Dialogformate, Informationsveranstaltungen und die geplanten Ratsbürgerentscheide am 19.04.2026. Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben.
Die Bewerbung setzt bewusst auf Transparenz und Mitbestimmung. Deshalb führt Nordrhein-Westfalen am 19.04.2026 in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch, bei dem die Menschen direkt abstimmen können.
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger auch aktiv als Unterstützerinnen und Unterstützer mitwirken, etwa durch die Verbreitung von Informationen im eigenen Umfeld. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, den gemeinschaftlichen Charakter der Bewerbung sichtbar zu machen und die Spiele zu einem Projekt der gesamten Region zu entwickeln.
Am 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Kommunen der Region Rhein-Ruhr über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Grundlage dafür sind sogenannte Ratsbürgerentscheide, eine Form der direkten Demokratie, bei der die Entscheidung über eine konkrete Frage vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen wird (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt N.N. an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?".
Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die Abstimmungen werden ausschließlich per Brief durchgeführt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Städten mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. In kleineren Kommunen liegt das Abstimmungsquorum bei bis zu 20 Prozent. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend.
Neben einer „Ja-Stimme“ beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 können Bürgerinnen und Bürger die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele aktiv unterstützen – sei es durch Gespräche im Freundes- und Familienkreis, oder aber durch die Verbreitung der Kampagne auf den eigenen Social Media-Kanälen. Dabei können auch die diversen Vorlagen der Bewerbung KölnRheinRuhr genutzt werden.
Es sind 17 Städte in Nordrhein-Westfalen beteiligt: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Zudem Kiel oder Warnemünde und Markkleeberg. Die beteiligten Städte bieten die besten Sportstätten für die jeweiligen Sportarten.
Die weltweit bekannte Millionenstadt Köln wurde am 02.12.2025 in einer Pressekonferenz als Leading City der Bewerbung bekannt gegeben. Diese Entscheidung erfolgte aus sportfachpolitischer Bewertung und wird von allen an der Bewerbung beteiligten Städten einstimmig befürwortet und getragen. In Köln werden das temporäre Leichtathletik-Stadion, das Olympische und Paralympische Dorf sowie der Media-Hub verortet sein. Die weiteren geplanten Sportarten in den anderen 16 Kommunen an Rhein und Ruhr bleiben bestehen.
Jede Stadt entscheidet selbst über ihre Beteiligung. Risiken werden durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur und transparente Planung minimiert.
Die Paralympischen Spiele sind gleichwertiger Bestandteil der Bewerbung. Barrierefreiheit, Teilhabe und Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung sind zentrale Ziele – sowohl im Sport als auch in der Infrastruktur und Kommunikation.
Olympische und vor allem Paralympische Spiele können viel für Menschen mit Behinderung bewirken. Ihre sportlichen Leistungen werden sichtbar gemacht, was die gesellschaftliche Anerkennung fördert. Durch die mediale Aufmerksamkeit werden Vorurteile abgebaut und das Bewusstsein für Inklusion und Barrierefreiheit gestärkt. Die Sportlerinnen und Sportler dienen als Vorbilder, die zeigen, dass eine Behinderung kein Hindernis für Erfolg und Teilhabe ist. Gleichzeitig führen die Spiele oft zu nachhaltigen Verbesserungen in Infrastruktur und öffentlicher Wahrnehmung. Insgesamt tragen sie dazu bei, Menschen mit Behinderung mehr Selbstbewusstsein, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Paralympische Spiele können einen starken Impuls für den Sport von Menschen mit Behinderung in einer Region setzen, da sie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Motivation schaffen. Bestehende Sportvereine werden angeregt, neue Angebote sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungssport zu entwickeln, sodass mehr Menschen mit Behinderung regelmäßig Sport treiben können. Die mediale Präsenz und lokale Begeisterung fördern Nachwuchsarbeit und Investitionen in barrierefreie Sportstätten und Förderprogramme, die langfristig den regionalen Sport stärken. Erfolgreiche Athletinnen und Athleten motivieren zudem andere Menschen mit Behinderung, aktiv zu werden und ihre sportlichen Ziele zu verfolgen. So tragen die Spiele nachhaltig zur Entwicklung einer inklusiven Sportkultur auf allen Leistungsniveaus bei.
Die Bewerbung stärkt die politische Unterstützung für den Sport und die Sportförderung.
So wird in 2026 ein neues Förderprogramm des Landes für die Sanierung von Sportstätten für den Breitensport im Umfang von 600 Millionen Euro gestartet.
Ebenfalls in 2026 wird die Förderung von Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsleistungssport deutlich verbessert.
Für Übungsleitungen in Sportvereinen werden ab 2026 kostenlose Aus- und Fortbildungen angeboten.
Olympische und Paralympische Spiele können in der Rhein-Ruhr-Region als Katalysator für nachhaltige Entwicklungen in vielen Bereichen wirken. Ein zentrales Beispiel ist das Olympische und Paralympische Dorf, das nach den Spielen Lebensraum für rund 10.000 Menschen bieten würde. Gleichzeitig fließen Investitionen in ÖPNV, Sportstätten, Digitalisierung und Barrierefreiheit, die die Lebensqualität in der Region langfristig verbessern. Darüber hinaus sorgen die Spiele für internationale Aufmerksamkeit und setzen Impulse für Tourismus und wirtschaftliche Aktivitäten. Sie fördern den Sport in all seinen Facetten, stärken die Inklusion und das gesellschaftliche Miteinander und bieten die Chance, die Region als innovatives, weltoffenes Zentrum sichtbar zu machen.
Die Bewerbung verpflichtet sich zu den Nachhaltigkeitsstandards des IOC und wird durch unabhängige Gremien begleitet. Es gibt klare Pläne zur Nachnutzung und transparente Berichterstattung. Die Region will ein neues Modell für nachhaltige Spiele etablieren.
Die Bewerbung strebt klimaneutrale Spiele an. Dazu gehören:
Nutzung bestehender Infrastruktur
Förderung von ÖPNV und E-Mobilität
Kompensation unvermeidbarer Emissionen
Nachhaltige Bauweise bei temporären Anlagen
Für Schulen: Olympische und Paralympische Spiele bieten Schulen die Chance, sportliche Bildung und Bewegung zu stärken und Werte wie Fairness, Vielfalt und Teamgeist zu vermitteln. Durch Projekte und Kooperationen mit Vereinen können diese Impulse praktisch umgesetzt werden.
Für Vereine: Olympische und Paralympische Spiele bieten Vereinen die Chance, durch mediale Aufmerksamkeit neue Mitglieder zu gewinnen – besonders in weniger bekannten Sportarten. Zudem können sie von Fördermitteln zur Investition in Sportstätten und der Infrastruktur profitieren. Ebenfalls können lokale Vereine Teil des kulturellen und sportlichen Begleitprogramms werden.
Für die Jugend: Der direkte Kontakt zu internationalen Athletinnen und Athleten kann inspirierend wirken und neue Perspektiven eröffnen (Motivation durch Vorbilder). Jugendprojekte, Volunteer-Programme und sportliche Wettbewerbe im Vorfeld und während der Spiele bieten Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung. Die Bewerbung setzt auf Nachhaltigkeit – auch im Sinne einer dauerhaften Förderung des Nachwuchssports und der sozialen Infrastruktur.
Die Bewerbung setzt bewusst auf bestehende Infrastruktur – 100% der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder werden temporär ertüchtigt. Das reduziert die Kosten erheblich. Zudem wird auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung gesetzt, sodass Investitionen langfristig der Bevölkerung zugutekommen. Die Kosten für die Durchführung der Spiele (das Durchführungsbudget) werden vollständig über Einnahmen durch TV-Rechte, Werbung und IOC-Zuschüsse abgedeckt. Öffentliches Geld würde nur für Sicherheit und medizinische Versorgung eingesetzt. Ein ausgeglichenes Durchführungsbudget ist – unabhängig von der Bewerberstadt – das Mindestziel Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.
Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Investition in die Zukunft mit klaren Finanzierungsmodellen und langfristigem Nutzen für Gesellschaft und Sport.
Bei der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele differenziert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zwischen drei Formen von Kosten. Das sind die Bewerbungskosten, die Durchführungskosten für die Spiele und zuletzt die Kosten für notwendige Investitionen in die Infrastruktur, die für die Durchführung der Spiele getätigt werden müssen.
Die Bewerbung KölnRheinRuhr setzt bewusst auf bestehende Infrastruktur – 100% der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder werden temporär ertüchtigt. Das reduziert die Kosten erheblich. Zudem wird auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung gesetzt, sodass Investitionen in Infrastruktur langfristig den Menschen im Land zugutekommen. Die Kosten für die Durchführung der Spiele (das Durchführungsbudget) werden vollständig über Einnahmen durch TV-Rechte, Werbung und IOC-Zuschüsse abgedeckt. Öffentliches Geld würde nur für Sicherheit und medizinische Versorgung eingesetzt. Ein ausgeglichenes Durchführungsbudget ist – unabhängig von dem Bewerber– das klare Ziel Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.
Demgegenüber stehen vielfältige Einnahmepotentiale, die sich u.a. aus Beiträgen des Internationalen Olympischen Komitees, Sponsorenbeiträge sowie Ticket- und Merchandise-Verkäufen ergeben. Für die Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele in KölnRheinRuhr rechnet der Deutsche Olympische Sportbund nach heutigem Stand mit einem Gewinn von rund 400 Millionen Euro.
Auch aus den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 kann KölnRheinRuhr sagen: Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Investition in die Zukunft mit klaren Finanzierungsmodellen und langfristigem Nutzen für Gesellschaft und Sport.
Die Durchführungskosten umfassen nach Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) alle Ausgaben für die Organisation und Durchführung der Olympischen und Paralympischen Spiele selbst. Dazu zählen insbesondere Kosten für den Betrieb und die temporäre Ertüchtigung der Wettkampfstätten, für den Betrieb des Olympischen und Paralympischen Dorfes während der Spiele, Personal, Transport und Logistik, Technik, Veranstaltungen, temporäre Infrastruktur sowie Organisation und Verwaltung. Dauerhafte Neubauten und langfristige Infrastrukturprojekte sind nicht Teil der Durchführungskosten. Diese fallen in ein separates Investitionskostenbudget
Grundsätzlich wird bei Olympischen und Paralympischen Spielen ein ausgeglichenes Durchführungsbudget angestrebt. Die Kosten werden dabei überwiegend aus privaten Einnahmen finanziert, etwa durch Ticketverkäufe, Sponsoring, Vermarktungsrechte und Beiträge des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Öffentliche Mittel sind in der Regel nur für staatliche Aufgaben wie Sicherheitsmaßnahmen und medizinische Versorgung im öffentlichen Raum vorgesehen. Das zeigen auch die Erfahrungen aus Paris 2024 sowie von diversen internationalen Sportgroßveranstaltungen.
Die prognostizierten Durchführungskosten für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit externen Partnern ermittelt. Nach aktuellem Stand liegen die Durchführungskosten (das sogenannte Games Organising Budget) bei rund 4,8 Milliarden Euro. Für die Deckung der Durchführungskosten werden keine öffentlichen Mittel benötigt. Lediglich für die Paralympischen Spiele ist voraussichtlich ein begrenzter Zuschuss aus der öffentlichen Hand einzuplanen.
Den Ausgaben stehen nach derzeitigen Berechnungen Einnahmen von etwa 5,2 Milliarden Euro gegenüber, insbesondere aus Sponsoring, Ticketverkäufen, Vermarktungsrechten sowie Beiträgen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Olympische und Paralympische Spiele würden also mit einem positiven Finanzüberschuss von rund 400 Millionen Euro abgeschlossen werden. Diese Berechnungen basieren auch auf den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 sowie diverser internationaler Sportgroßveranstaltungen.
Die prognostizierten Einnahmepotenziale für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wurden – analog zu den Durchführungskosten – vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit externen Partnern berechnet. Nach aktuellem Stand werden Gesamteinnahmen von rund 5,2 Milliarden Euro erwartet.
Diese Einnahmen stammen überwiegend aus privaten Quellen. Darunter fallen zum größten Teil Erlöse über internationale und nationale Sponsoringprogramme, Ticketverkäufe sowie Vermarktungsrechte. Diese Berechnungen basieren auch auf den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 sowie diverser internationaler Sportgroßveranstaltungen.
Unter Investitionskosten werden Investitionen in die Infrastruktur, Digitalisierung oder Barrierefreiheit verstanden, die im Zusammenhang mit Olympischen und Paralympischen Spielen erforderlich sind, aber nicht für die unmittelbare Durchführung der Wettkämpfe (s. Durchführungskosten) anfallen. Dazu zählen nach Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)beispielsweise die Modernisierung von Sportstätten oder der Ausbau von Verkehrsanbindungen, die für die Olympischen und Paralympischen Spiele errichtet werden. Diese Investitionen werden dann langfristig und über die Spiele hinaus genutzt und schaffen so einen Mehrwert für die Menschen, Wirtschaft und Sport in der Region.
Bestehende Sportstätten und temporäre Veranstaltungsflächen verfügen bereits heute über international erprobte Verkehrskonzepte und wettkampftaugliche Infrastruktur, die bis 2036, 2040 oder 2044 im Rahmen des regulären Betriebs ohnehin instandgehalten wird. Eine Ausnahme bildet das Olympische und Paralympische Dorf mit Leichtathletikstadion, die zusammen nach den Spielen als Wohnquartier weitergenutzt werden und damit dringend benötigten Wohnraum im Norden Kölns schafft. Eine genaue Kostenaufstellung ist bislang noch in Arbeit.
Die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele ist ein Anreiz, ohnehin geplante und notwendige Investitionen – etwa in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität oder Digitalisierung – zielgerichteter und schneller umzusetzen. So könnten beispielsweise der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, emissionsfreie Mobilitätskonzepte oder digitale Infrastrukturen beschleunigt werden und langfristig allen beteiligten Kommunen zugutekommen.
Unabhängig von einer möglichen Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele stellt Nordrhein-Westfalen bereits heute erhebliche Mittel für die Modernisierung und Instandhaltung von Sportstätten und Schwimmbädern bereit. Mit Programmen wie „Moderne Sportstätte 2022“ und der Sportmilliarde ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland, das mit Abstand die meisten Fördermittel für die sportliche Infrastruktur zur Verfügung stellt. Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Breitensport in Nordrhein-Westfalen und stärken die Sportlandschaft im Land bereits heute nachhaltig.
Bewerbungskosten sind die Aufwendungen, die bis zur Entscheidung über eine deutsche Bewerbung entstehen – also nach den Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)z. B. für die Ausarbeitung des Bewerbungskonzepts, notwendige Gutachten für Bereiche wie Verkehr und Nachhaltigkeit, Beteiligungsformate, die Durchführung von Ratsbürgerentscheiden, die Bewerbungskampagne und die Teilnahme am nationalen und internationalen Bewerbungsverfahren. Diese sind klar von den späteren Durchführungskosten und Einnahmepotentialen möglicher Spiele und etwaigen Investitionskosten zu unterscheiden.
Die Bewerbung von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele ist Teil des nationalen Auswahlverfahrens in Deutschland. Ein Alleinstellungsmerkmal der Bewerbung KölnRheinRuhr ist die breite demokratische Beteiligung der Menschen: Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen am 19. April 2026 in allen am Konzept beteiligten nordrhein-westfälischen Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Rund vier Millionen Menschen können dann über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele abstimmen, kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein.
Für die Durchführung der Ratsbürgerentscheide in den beteiligten Kommunen werden voraussichtlich Kosten in Höhe von rund 11Millionen Euro anfallen. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt davon 85 Prozent; hierfür sind etwa 9,5 Millionen Euro im Landeshaushalt eingeplant.
Für die Erarbeitung des Bewerbungskonzeptes und der Bewerbungskampagne werden dem Land Nordrhein-Westfalen Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro. entstehen. Die beteiligten Kommunen stellen darüber hinaus eigene Werbeflächen zur Verfügung und unterstützen die Bewerbung KölnRheinRuhr weitere Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen ihrer jeweiligen finanziellen Möglichkeiten.
Für die Kommunen entstehen derzeit im Wesentlichen anteilige Kosten für die Ratsbürgerentscheide sowie gegebenenfalls für freiwillige, weiterführende Werbemaßnahmen über die Bewerbungskampagne hinaus.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unterstützt die Bewerbungskampagnen in den Bewerberregionen mit jeweils rund 300.000 Euro. Die Bundesregierung unterstützt den nationalen Bewerbungsprozess in den Jahren 2025 bis 2027 zusätzlich mit insgesamt 6 Millionen Euro.